Energiesparlampen

Herkömmliche Glühlampen verschwinden nach und nach aus den Regalen der Geschäfte. Grund ist das sogenannte Glühlampenverbot, das den Verkauf gesetzlich verbietet. Energiesparlampen haben bei vielen Verbrauchern einen schlechten Ruf: jedoch völlig zu Unrecht. Die Vorurteile, die in der Einführungsphase der Energiesparlampen entstanden, halten sich trotzdem wacker. Zeit, damit aufzuräumen: qualitativ hochwertige Energiesparlampen wie z.B. die Modelle von Radium Ralux, die baugleich mit denen von Osram sind, leuchten in derselben Lichtfarbe wie gewöhnliche Glühlampen. Auch flimmern moderne Energiesparlampen nicht mehr. Das darin enthaltene Quecksilber ist – bei richtiger Entsorgung – vollkommen ungefährlich. Im Gegenteil: durch den um 80% niedrigeren Stromverbrauch wird bei der Stromerzeugung sogar deutlich weniger Quecksilber in die Umwelt emitiert. Auch der höhere Energieverbrauch während der Herstellung wird angesichts der bis zu 15fachen Lebensdauer mehr als ausgeglichen. Wieviel Geld und CO2 man durch die Verwendung von Energiesparlampen sparen kann, zeigt der Energiesparrechner von Einfachenergiesparen.de. Daher meine Meinung: wer jetzt nicht umsteigt, verbrennt bares Geld.

Auswirkungen des Klimawandels auf den Meeresspiegel

Der anthropogene Treibhauseffekt führt zu einer globalen Erwärmung. Die Folgen dieses Umstandes werden in der Wissenschaft, in den Medien und in der Öffentlichkeit breit diskutiert, wobei der Meeresspiegelanstieg am häufigsten genannt wird. Einig sind sich die Wissenschaftler dabei nicht, somit gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Theorien, Ergebnisse und Voraussagen, was den momentanen und zukünftigen Meeresspiegelanstieg angeht. Lesen Sie mehr über die Erwärmung der Ozeane, das Abschmelzen der Gletscher und die Folgen für den Menschen.

Lawinen und Lawinenschutz

Unter Lawinen versteht man enorme Massen von Schnee oder Eis, die nach ihrem plötzlichen Ablösen von Berghängen in Täler gleiten oder stürzen. Diese schnellen Schneebewegungen jeglicher Größenordnung reichen von kleinen Schneerutschen von nur geringen Distanzen über wenige 100 Meter bis hin zu Katastrophen- oder Großlawinen. Diese Lawinen hingegen haben zumeist  weitreichende Personen-, Sach- und auch Umweltschäden zur Folge und gehören somit in die Kategorie der Naturkatastrophen.

Die Verwendung des Lawinenbegriffs ist jedoch nicht nur, wie im Volksmund üblich, auf Schnee- bzw. Eislawinen beschränkt, sondern wird auch im Zusammenhang mit anderen abrutschenden Materialien gebraucht, da das aus dem lateinischen stammende „labīna“ für Rutschen bzw. Gleiten steht. Vertraute Beispiele hierfür sind Gesteins-, Geröll- oder Schlammlawinen. Wir beziehen uns aber in der weiteren Ausführung hauptsächlich auf Schneelawinen. Lesen Sie darüber, wie Lawinen entstehen und was der Mensch tun kann, um die Gefahr möglichst gering zu halten.

Auswirkungen des anthropogenen Treibhauseffekts

Neben dem natürlichen Treibhauseffekt, der schon immer auf der Erde wirkte und durch den ein Leben auf der Erde erst möglich ist,  gibt es noch den künstlichen, vom Menschen geschaffenen (anthropogenen) Treibhauseffekt. Dieser zusätzliche Effekt bewirkt die globale Erwärmung und den Klimawandel. Aus dem Klimawandel ergeben sich zum Teil massive Probleme für die Lebewesen auf der Erde, die ich im Folgenden erläutern möchte. Lesen Sie mehr über das Abschmelzen der Gletscher, Stürme, Hitzewellen und die Erhöhung des Meeresspiegels!

Geo-Engineering

Der Begriff des Geo-Engineering beschreibt Vorschläge, um den anthropogenen Klimawandel oder andere globale Umweltprobleme auf technischem Wege zu manipulieren. Die National Academy of Sciences definierte Geo-Engineering als „Optionen, die die großtechnische Veränderung unserer Umwelt umfassen, zur Bekämpfung der Wirkungen auf Grund von Veränderungen der atmosphärischen Chemie.“

Die Techniken lassen sich in zwei Unterarten gliedern. Zum einen gibt es Vorhaben zur direkten oder indirekten Reduktion der Treibhausgase in der Atmosphäre. Andere Möglichkeiten umfassen die Verringerung der Sonnenstrahlung auf der Erde. Letztere lassen allerdings andere Probleme außer Betracht, die auf das Vorhandensein von Treibhausgasen zurückzuführen sind, wie z.B. die Versauerung der Meere. Lesen Sie mehr über mögliche Projekte wie CO2-Sequestrierung, Eisendüngung, künstliche Bäume, Sonnenschirme im All, die Erhöhung der Wolkenalbedo und Schwefelpartikel in der Stratosphäre.

CO2-Abtrennung und -Speicherung

Seit Beginn der Industrialisierung ist das Wirtschaftswachstum der Länder gekoppelt an Treibhausgasemissionen. Die Industrie verbraucht große Mengen an Energie, die weltweit nach wie vor größtenteils aus fossilen Energieträgern gewonnen wird. Ihre Verbrennung führt zu fast zwei Dritteln der weltweiten CO2-Emissionen, einhergehend mit einem beträchtlichen Anteil an Distickstoffoxiden und Methan und bildet damit die Hauptursache für den Klimawandel. Zwar ist diese Problematik bekannt, eine sofortige Umstellung auf die Nutzung Erneuerbarer Energien ist, obwohl die Technologien bereits zur Verfügung stehen, unmöglich. Die Nutzung fossiler Energieträger ist aufgrund endlicher Ressourcen zudem beschränkt, bleibt als Übergangslösung im Energiemix der Zukunft jedoch vorerst unerlässlich.  Lesen Sie mehr über Kohle in der Energieerzeugung, die Technologie der CO2-Sequestrierung, sowie deren Vor- und Nachteile!

Einfluss der Landwirtschaft auf das Klima

Die Landwirtschaft hat als Emissionsquelle eine große Bedeutung für den Klimawandel. Der Anteil der Landwirtschaft an klimaschädlichen Gasen lag 2007 weltweit bei mindestens 14 % und damit auf einem vergleichbaren Niveau mit dem Transport- und Industriesektor (ebenfalls je 14 %).

Während zu diesem Zeitpunkt in Europa etwa 9 % der Treibhausgase auf die Landwirtschaft zurückzuführen waren, lag der Wert in Deutschland bei rund 6 %. Hierbei werden jedoch noch nicht Emissionen z.B. für den Transport der Futter- und Lebensmittel einberechnet. Besonders in weniger weit entwickelten Ländern führt die veränderte und wachsende Nachfrage nach Lebensmitteln, vor allem durch das Wachstum der Bevölkerung, zu einer starken Veränderung der Bodennutzung. Wälder und Moore, die natürliche CO2-Senken darstellen, werden für zusätzliche Anbaugebiete gerodet bzw. trocken gelegt. „Ungefähr ein Viertel der in den letzten 150 Jahren in die Atmosphäre abgegebenen Kohlenstoffmenge ist dabei auf Veränderungen in der Bodennutzung zurückzuführen.“ Klicken Sie hier, wenn Sie mehr über die Chancen der Landwirtschaft bei der CO2-Vermeidung erfahren wollen!

Klimafarming

Einen aktuell stark diskutierten Ansatz zur Entschärfung der Problematik in der Landwirtschaft, stellt das so genannte Klimafarming (engl. „climate farming“) dar. Mit dem Ziel, langfristige Karbonsenken zu schaffen, wird hierbei Biokohle als Bodenverbesserer in den Untergrund eingearbeitet.

Die Idee dazu basiert auf dem Fund der „Terra Preta“, einer besonders nährstoffreichen Bodenschicht aus Schwarzerde in ansonsten humusarmen Regenwaldregionen. Forscher gehen davon aus, dass die Ureinwohner diesen Bodenverbesserer aus pflanzlichen und tierischen Abfällen bewusst eingebracht haben. Heutzutage ließe sich Biokohle durch Verkohlung (Pyrolyse) aus vielen organischen Grundmaterialien (Stroh, Holz, Abfälle, Grünschnitt, Klärschlamm etc.) erzeugen. Im Gegensatz zur Verrottung oder Kompostierung der Reststoffe, entstehen bei der Pyrolyse nur geringe Mengen CO2 und keinerlei Methan oder Lachgas, selbst die Abwärme des Prozesses kann noch zur Elektrizitätsgewinnung genutzt werden. Erfahren Sie mehr über den Einsatz von Biokohle als Karbonsenke und erste Versuchsanlagen!

Kyoto-Protokoll

Das Kyoto-Protokoll, betitelt nach dem japanischen Tagungsort der dritten Klimakonferenz, stellt bis zum heutigen Tage das weltweit einzige bindende internationale Übereinkommen für eine reale Minderung der wichtigsten Treibhausgasemission dar. Das Abkommen zum gezielten Klimaschutz wurde bereits am 11. Dezember 1997 auf der oben genannten Konferenz als Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der United Nations Framework Convention on Climate Change, kurz UNFCCC, beschlossen. Lesen Sie mehr über den Ratifizierungs-Prozess, die Ziele und Mechanismen des Kyoto-Protokolls!